Bass-Unterricht in Nadorst

17 Jahre Erfahrung mit dem Viersaiter

 

Dirk Brumund-Rüther
Dirk Brumund_Rüther und sein Arbeitsgerät (Foto: augenschmaus.de)

Dirk Brumund-Rüther studiert Musik an der Universität Oldenburg, lehrt an diversen Musikschulen und gibt auch privaten Unterricht. Daneben ist er eingefleischter Livemucker, zu sehen und zu hören bei Auftritten von „David und die Kernigen“ und der Partyband „Soulfood“.

GMC: Wie lange spielst du schon Bass?

Dirk: Seit 17 Jahren spiele ich Bass, also seit meinem 12. Lebensjahr. Daneben habe ich auch immer auf der Gitarre geschrammelt, aber so richtig ernsthaft, mit Methode, seit 8 Jahren würde ich sagen. Es hat mich einfach nicht mehr losgelassen.

GMC: Was ist das Besondere am Bass-Spiel?dirkbrumundruether_b

Dirk: Der Bass bildet in der modernen Musik zusammen mit dem Schlagzeug die Basis der Rhythmussektion. Eine Band ohne Bassmann ist eine Seltenheit. Den Groove einer Combo vorantreiben, die Verbindung zwischen Rhythmik und Harmonik zu bilden, das ist der größte Spaß für mich. Ein wesentliches Element für die Begeisterung mit dem Instrument ist also mit anderen MusikerInnen gemeinsam zu spielen. Ist das nicht möglich, spiele ich gerne mit Metronom und Loopstation.

GMC: Was muss ein Schüler mitbringen, der Bass und Gitarre spielen lernen will? Wie alt sollte er sein?

Dirk: Generell ist natürlich musikalisches Interesse eine wesentliche Voraussetzung. Eine gewisse Neugier und im besten Fall die Fähigkeit sich Ziele selbst zu stecken, sind nicht schädlich. Meine Aufgabe als Instrumentallehrer ist es natürlich den Schüler dabei zu unterstützen. Der Schüler sollte um die sieben Jahre alt sein. Vorher ist häufig die Anatomie der Hände noch nicht für das Instrument geeignet, wobei Ausnahmen die Regel bestätigen können.

GMC: Für viele Schüler oder besser deren Eltern stellt sich die Frage nach der Qualität des ersten Basses oder der ersten Gitarre. Wie bedeutend ist diese Frage für den Anfänger?

Dirk: Meiner Meinung nach ist ein solider Qualitätsstandard bei Instrumenten sehr wichtig. Schlechtes Material, eine sehr ungünstige Saitenlage, Mechaniken mit geringer Haltbarkeit oder der Fall, dass die Stimmung nicht hält, sind absolute Spaßbremsen und Motivationsvernichter. Es gilt: Lieber ein paar Taler mehr ausgeben und im schlimmsten Fall das Instrument wieder verkaufen. Sicher ist: Ein gutes Instrument findet immer einen Abnehmer. Ich empfehle außerdem mit einem Kenner ins Musikgeschäft zu gehen und das Instrument zumindest mal in die Hand genommen zu haben, bevor es gekauft wird.